Ein Energieberater unterstützt Eigentümer, Kommunen, Unternehmen und Planungsbeteiligte dabei, Gebäude energetisch zu bewerten, Einsparpotenziale zu identifizieren und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln. Seine Aufgabe ist es, technische Analyse, gesetzliche Anforderungen und praktische Umsetzung miteinander zu verbinden.
Kernaufgaben eines Energieberaters
1. Energetische Bewertung von Gebäuden
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Analyse der Gebäudehülle und Anlagentechnik
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Ermittlung des Energiebedarfs und der Energieverluste
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Berechnungen nach GEG, DIN 18599 oder DIN 4108
2. Entwicklung von Sanierungs- und Optimierungsmaßnahmen
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Identifikation von Einsparpotenzialen
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Erstellung von Maßnahmenpaketen
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Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und CO2-Bilanzierung
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Priorisierung nach Nutzen, Kosten und technischer Machbarkeit
3. Erstellung von Nachweisen und Dokumentationen
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Energieausweise (Wohn- und Nichtwohngebäude)
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Wärmeschutznachweise
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Wärmebrücken- und fRsi-Berechnungen
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Förderfähige Sanierungsfahrpläne und technische Nachweise
4. Förderberatung und Antragstellung
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Prüfung der Förderfähigkeit (BEG, KfW, BAFA, Kommunalprogramme)
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Erstellung der technischen Projektbeschreibung
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Begleitung der Antragstellung und Nachweisführung
5. Beratung, Qualitätssicherung und Begleitung
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Unterstützung von Kommunen, Eigentümern und Planern
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Baubegleitung und Plausibilitätsprüfungen
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Kontrolle der Ausführung energetisch relevanter Maßnahmen
Ziel der Energieberatung
Ein Energieberater sorgt dafür, dass Gebäude effizienter, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger werden.
Er schafft Transparenz, reduziert Energiekosten, verbessert die Gebäudequalität und stellt sicher, dass alle Maßnahmen gesetzeskonform und förderfähig umgesetzt werden.